Hagen-Wehringhausen. Familie Bach feierte am 21. Juni 2026 die Heilige Wassertaufe ihres Sohnes Marlo im Rahmen des Gottesdienstes.
Der Chor leitete den Gottesdienst ein mit dem Lied "Gott hat mir längst einen Engel gesandt". Gemeindevorsteher Evangelist Martin Rüßmann griff den Text dieses Liedes auf und empfahl der Gemeinde, sich immer bewusst zu machen, dass Gott jedem Einzelnen einen Engel sendet, der unsere Hand hält, auch wenn wir manche Dinge, die geschehen, nicht begreifen können. Und trotzdem sind wir – wie im letzten Satz des Liedes beschrieben – "bei Gott aufgehoben".
Evangelist Rüßmann bat die Gemeindemitglieder, den Bibelvers des heutigen Gottesdienstes, Hebräer 10, Vers 23: "Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat", persönlich zu nehmen. Als Beispiel für die Treue Gottes nannte der Gemeindevorsteher die Aussage aus 1.Mose 8,22: "Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht." Gott hält unsere Hand, er kümmert sich um uns und das wird nicht aufhören. Nachdenklich stellte Martin Rüßmann die Frage, ob wir im Alltag auch an der Seite Gottes sind? Er stellte der Gemeinde die Aufgabe, sich gegenseitig zu ermahnen, dass Gott die Zukunft und die Ewigkeit macht und dass Jesus wiederkommen wird.
Priester Stefan Urmoneit berichtete in seinem Predigtteil, dass er von der Gemeinde aufgefangen wurde, in schlechten Tagen, und dass sein Glaube dadurch gestärkt wurde, dass starke Glaubensgeschwister für ihn da waren und er rief dazu auf, unsere Kraft in die Gemeinschaft einzubringen.
In Vorbereitung auf die Taufe erklärte der Vorsteher, dass der Täufling damit in die Kirche Christi eingegliedert und die Gemeinde dazu aufgerufen wird, einen Raum der Glaubensstärke, Zuwendung und Liebe für – in diesem Fall – das Kind zu bilden. An die Eltern gewandt, sagte Evangelist Rüßmann, dass es für Marlo wichtig ist, neben der liebevollen Zuwendung der Eltern, auch einen Engel an seiner Seite zu haben. Als persönliches Bibelwort nannte er 1. Korinther, 16,14: "Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen!" Der Vorsteher bat die Eltern, dieses in das Herz des Kindes einzupflanzen, indem sie es im Umgang miteinander und im gemeinsamen Gebet vorleben.
© Bezirk Hagen
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