Hagen-Wehringhausen. Am Samstagnachmittag des 30. Mai 2026 empfingen Kerstin und Karsten Hilgert anlässlich ihrer Hochzeit den kirchlichen Segen durch Priester Frank Metz.
Zu diesem besonderen Anlass hatten sich viele Verwandte, Freunde und Mitglieder aus den beiden Heimatgemeinden der Brautleute, Hagen-Hohenlimburg und -Wehringhausen in der neuapostolischen Kirche in Hagen-Wehringhausen eingefunden.
Das Brautpaar hatte – in jungen Jahren bereits einander zugetan – nach langen Jahren und Wegen nunmehr glücklich zueinander gefunden und beschlossen, den Lebensweg gemeinsam zu gehen: Ein Traum ging für sie in Erfüllung, und so war auch ihre Hochzeit ein traumschönes Erlebnis, aber auch für alle Anwesenden, nach ihrem Bekunden: "Alles passte feierlich zusammen und war rundum gelungen!"
Das Brautpaar verbindet eine intensive Mitarbeit in unserer Kirche: Karsten Hilgert leitet die Jugendarbeit in der Gemeinde Hohenlimburg und dient dort im Priesteramt, Kerstin singt im Chor ihrer Gemeinde und beteiligt sich mit zahlreichen Aktivitäten am Leben der Wehringhauser Gemeinde. Passendes kleines Bonmot am Rande: Die Vornamen sowohl Kerstin als auch Karsten gehen auf "Christian" zurück, was bedeutet "Anhänger Christi".
Gemeinsam den Weg gehen
Priester Metz, stellvertretender Gemeindeleiter, richtete zu Beginn der Feierstunde einige Gedanken an das Hochzeitspaar und die Anwesenden unter dem Bibelwort aus Ruth 1,13: "Wo du hingehest, da will auch ich hingehen." Er stellte die enge gemeinsame Verbundenheit der beiden biblischen Frauen heraus und deren Entschluss, künftig trotz schwierigster Verhältnisse den weiteren Weg miteinander zu gehen.
Ziel eines solchen Weges ist oftmals Heimat. Auf einem solchen Weg muss man aktiv sein und in Bewegung bleiben. Gemeinsames Lachen, Wertschätzung, Erkennen von Bedürfnissen und Kommunikation sind unabdingbare Voraussetzungen für einen Lebensweg in einer Ehe. Ein ebenfalls passendes Wort stammt von Michel Quoist, einem französischen Priester und Autor: "Wer den anderen liebt, lässt ihn gelten, so wie er gewesen ist und wie er sein wird."
Auch in der Fremde ergab sich für das Brautpaar eine weitere gemeinsame Heimat: Die Insel Porto Santo ("Sicherer Hafen"), die den beiden ganz viel bedeutet.
Evangelist Andreas Böhmer, Vorsteher der Gemeinde Hohenlimburg, regte an, sich jeden Tag ineinander neu zu verlieben. Er verdeutlichte dann in seinem Predigtteil die überaus schwierigen, fast nicht zu bewältigenden Verhältnisse für die Frauen in der damaligen Zeit. Zum guten Ausgang hatte Gott "die Fäden gezogen". Das wird er auch diesem Brautpaar angedeihen lassen!
Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von einem spontan gebildeten Chor unter der Leitung von Christian Rüger, sowie einem Sologesang von Annekathrin Metz: "Ich liebe dich" von Beethoven; auch ergreifende Orgel- und Klaviervorträge wurden von Günter Struck mit Jannik Schipper am Schlagzeug auf Wunsch des Brautpaares erfüllt, so beispielsweise "Up where we belong" von Joe Cocker/Jennifer Warns.
Ein schönes Zusammensein im Gemeinderaum unserer Kirche mit allen Hochzeitsgästen beschloss den Samstagnachmittag für das Brautpaar und die ganze Festgemeinde, Gäste und Freunde.
© Bezirk Hagen
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