Breckerfeld. Am Sonntag, 26. April 2026, 10.00 Uhr, feierte die neuapostolische Gemeinde Breckerfeld den Konfirmationsgottesdienst 2026 mit vier Konfirmanden: Lion Groß, Leon Laumann, Florian Laumann und Jaron Schober.
Gemeindevorsteher Bezirksevangelist Volker Lange führte diesen besonderen Gottesdienst und die Segenshandlung durch und ging am Anfang seiner Predigt auf den Blumenschmuck und Dekoration auf und vor dem Altar ein. Die für den Schmuck zuständige Glaubensschwester hatte ihn angerufen und den Sinn der Dekoration erklärt.
Bezirksevangelist Lange ging vor dem Konfirmationsgelöbnis darauf ein, dass Lion, Leon, Florian und Jaron jetzt das erste Mal in ganz persönlicher Weise vor dem Altar stehen. Im Vorfeld war schon viel Freude auf diesen Moment, denn Gott will segnen und sein Segen ist einzigartig. Er geht mit in euer persönliches Leben, freut sich auch über das Gelöbnis und steht euch bei, es zu halten, sagte Bezirksevangelist Lange. Nach dem Konfirmationsgelöbnis bekamen die Konfirmanden den Konfirmationssegen.
Bezirksevangelist Volker Lange legte dem Gottesdienst ein Bibelwort aus Matthäus 10, 32 zugrunde: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel“.
Bezirksevangelist Lange ging auf den Schwerpunkt dieses Gottesdienstes ein, in dem die Konfirmanden vor der Gemeinde ihre Verbundenheit mit Christus bekennen. Wir umgeben sie, um ihr Versprechen zu bezeugen, ihnen aber auch unsere Zuneigung und Unterstützung zu versichern. Indem sich unsere Konfirmanden zu Christus bekennen, geloben sie öffentlich, sein Gesetz zu achten. Dieses Gesetz sagt, was gut und was böse ist, was sie tun und was sie lassen sollen. Mit diesem Gelübde bekennen sie, Jünger Christi und seine Zeugen zu sein. Eine ihrer Aufgaben wird es sein, durch ihr Verhalten gegenüber anderen das Evangelium Christi erfahrbar zu machen. Ein wahrer Christ sieht in jedem Menschen eine von Gott geliebte Seele, die Jesus in die Gemeinschaft mit Gott führen möchte. Christi Gesetz gebietet uns, andere so zu behandeln, wie wir selbst behandelt werden möchten. Jesus fordert uns auf, jedem Menschen unterschiedslos Respekt, Rücksicht und Wohlwollen entgegenzubringen. Nachdem wir dem Bösen entsagt haben, lehnen wir es ab, unsere Bedürfnisse und Wünsche auf Kosten anderer zu befriedigen. Empfindsam für das Leid anderer, tun wir unser Bestes, ihnen zu helfen. Selbst wenn er beschwerlicher ist, beschreiten wir den Weg der Vergebung und Versöhnung anstatt des Grolls und der Vergeltung.
Bezirksevangelist Lange führte weiter aus, das das Konfirmationsgelübde nicht nur ein Versprechen ist, gehorsam zu sein und zu dienen. Es ist auch ein Liebesbekenntnis. Durch die bisher empfangene Unterweisung haben die Konfirmanden die Liebe erkennen können, die Jesus ihnen entgegenbringt. Sie haben daran geglaubt und sich entschieden, sie zu erwidern. Sie haben sich das Ziel gesetzt, ewig bei Christus in seinem Reich zu sein. Wer Christus liebt, verspürt das Bedürfnis, sein Wort zu hören und im Gottesdienst an seinem Mahl teilzunehmen.
Wie alle, die Christus dienen, werden auch unsere Konfirmanden manchmal auf Unverständnis oder gar Feindseligkeit von Menschen stoßen, die nicht an ihn glauben. Doch Jesus Christus versichert ihnen: Gott wird sie in seine Obhut nehmen. Er wird sich ihrer Bedürfnisse annehmen und sie beschützen. Wie wir werden auch unsere jungen Brüder und Schwestern nicht immer das Gute tun, sondern manchmal das Böse – ohne es wirklich zu wollen. Aber der Herr wird immerzu bereitstehen, ihnen ihre begangene Schuld zu vergeben, wenn sie diese aufrichtig bereuen.
Und wir, fragte Bezirksevangelist Lange? Zur Vorbereitung auf diesen Tag wurden unsere Konfirmanden entsprechend unterrichtet. Dieser Unterrichtszeitraum endet heute. Doch der Heilige Geist hat sie noch viel zu lehren. Er möchte ihnen helfen, alle Facetten der Liebe Christi zu entdecken. Wir, als ihre Vorgängergeneration, wollen für sie beten, dass ihre Liebe durch Erkenntnis immer reicher werde. Doch vergessen wir nicht: Der beste Weg, ihnen Gottes Liebe nahezubringen, ist, ihnen unsererseits zu beweisen, dass wir sie lieben, ausnahmslos und ohne Bedingung! Indem wir so handeln, bekennen wir Christus inmitten der Gemeinde.
Priester Olaf Rudzinski-Höller ging in seinem Predigtbeitrag auf die Konfirmation der älteren Generation ein. Hat Gott sein Versprechen gehalten? Wie sah seine Begleitung und Hilfe aus? Wir, die Älteren, haben sie erfahren und geben das auch an die junge Generation weiter. Manchmal hat man es vielleicht nicht sofort gemerkt. Priester Rudzinski-Höller erwähnte den Vergleich mit dem Adler und seinen Flügeln. In einem Kirchenlied heißt es: „Auf Adlersflügeln getragen …“. Das heißt Sicherheit und Geborgenheit.
Bezirksevangelist Lange ging anschließend noch einmal auf den Vergleich mit dem Adler ein. Adler bauen ihre Nester hoch im Gebirge auf Felsen. Wenn die Jungtiere flügge sind, werden sie aus dem Nest geschubst. Die Kleinen müssen jetzt fliegen lernen. Die Eltern fliegen über ihnen und beobachten alles. Sollte die Kraft der Kleinen erlahmen, fliegen sie unter sie und nehmen sie auf ihre Flügel. So macht es Gott. Wir müssen das Unsere tun, Gott begleitet aber und hilft zur rechten Zeit.
Der Gottesdienst wurde musikalisch von der Gemeinde, Chor und Orgel umrahmt. Zum Abschluss des Gottesdienstes sang ein besonderer Chor, bestehend aus Eltern und Verwandten der Konfirmanden, ein Segenslied.
Nach dem Gottesdienst stellte Bezirksevangelist Lange Oliver Rudzinski als neuen Jugendbeauftragten für die Gemeinde Breckerfeld vor. Er wird mit Diakon Gunter Wortmann die Jugendarbeit gestalten.
Nun gab es ausreichend Gelegenheit zu gratulieren.
© Bezirk Hagen
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