Hagen. Am 18. Februar 2026 waren alle Mitglieder der Gemeinden des Kirchenbezirks Hagen in die Gemeinde Hagen-Haspe eingeladen. Bezirksapostel Stefan Pöschel feierte dort mit ihnen gemeinsam den Wochentagsgottesdienst.
Der Bezirksapostel predigte zum Bibelwort aus Hebräer 2, Vers 18. Dort heißt es: "Denn da er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden." Zu Beginn des Gottesdienstes erfolgte eine Bibellesung, ebenfalls aus dem Hebräer-Brief: "Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis. Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde. Darum lasst uns freimütig hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden und so Hilfe erfahren zur rechten Zeit." (Hebräer 4,Verse 14-16). Anschließend stimmte die Gemeinde das Lied "Mit dir, o Herr, verbunden, fühl ich mich nie allein" (NGB 189) an.
In seiner Predigt wies der Bezirksapostel besonders darauf hin, dass viele Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen sagen: "Du verstehst mich nicht oder du kannst mich nicht verstehen" und sich dadurch sehr alleine und verlassen fühlen. Er ging dann auch noch einmal auf das gemeinsam gesungene Lied ein mit den Worten: "Ja, da ist einer, der dich versteht. Der versteht dich, wenn alle anderen dich nicht verstehen." Da ist einer, dem du alles sagen darfst, auch im Glück. Und das ist Jesus Christus. Jesus Christus hat nämlich als Mensch gelitten und erduldet und versteht uns daher sehr gut.
Bezirksapostel Pöschel brachte besonders zum Ausdruck, was für ein großartiger Plan Gottes es war, in seinem Sohn Mensch zu werden. "Als Mensch wurde er verlassen, enttäuscht, gefangen genommen, zu Unrecht verurteilt und getötet. Und das ist es, was im Hebräerbrief beschrieben wird. Und darum kann er dich verstehen und ist er derjenige, dem du dich anvertrauen kannst." Jesus hat aber auch in allen Dingen seinen Willen unter den Willen Gottes gestellt. Der Bezirksapostel riet deshalb der Gemeinde, ebenso zu handeln und im intensiven Gebet auch darum zu bitten, nicht mein, sondern dein Wille geschehe! "Das ist ein Schlüssel dafür, in der Seele Frieden zu finden."
Im weiteren Verlauf bat der Bezirksapostel den Bezirksevangelisten Volker Lange, Mitglied der Bezirksleitung und Vorsteher der Gemeinde Breckerfeld, um einen Predigtbeitrag.
Danach lud er die Gemeinde zur gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls ein. In der vorbereitenden Ansprache dazu erwähnte der Bezirksapostel, dass Jesus Christus das Opfer gebracht hat, für uns ganz persönlich. "Lasst uns das nicht so abstrakt sehen, sondern immer auf uns ganz persönlich beziehen", riet der Bezirksapostel. "Das ist wahrhaftig ein Egoismus, der zulässig ist, weil das Wunder nämlich lautet: Jesus hat für jeden ganz persönlich das Opfer gebracht. So darf ich das für mich in Anspruch nehmen, und auch du!"
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls beendete Bezirksapostel Pöschel den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
Umrahmt wurde dieser Gottesdienst mit schöner Musik und einem 60 Stimmen starken Chor.
Im Anschluss an den Gottesdienst nahm sich der Bezirksapostel noch Zeit für persönliche Verabschiedungen und Gespräche mit den Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmern.
© Bezirk Hagen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.