Lüdenscheid. Am Sonntagvormittag des 16. November 2025 empfingen Sigrun und Volker Sommer anlässlich ihrer Rubinhochzeit einen Segen durch Evangelist Pechta im Rahmen des Gottesdienstes.
Zu diesem besonderen Anlass hatten sich zahlreiche Verwandte und Freunde, sowie ehemalige Gemeindemitglieder im Kirchengebäude der neuapostolischen Gemeinde Lüdenscheid, Am Ramsberg 7, eingefunden.
Evangelist Damian Pechta, Leiter der Gemeinde, richtete zu Beginn einige Gedanken an das Jubelpaar und die Anwesenden. Er erinnerte daran, welch besondere Bedeutung die Zahl 40 in der Heiligen Schrift trägt: Sei es die 40-jährige Wüstenwanderung des Volkes Israel, die 40 Tage des Gebets und Fastens oder andere Wegmarken biblischer Geschichte – immer ist diese Zahl mit Prüfung, Führung und Segen Gottes verbunden.
Als Bibelwort gab Evangelist Pechta den Eheleuten den Vers aus 5. Mose 2, Vers 7 mit auf ihren weiteren gemeinsamen Weg: "Denn der Herr, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände. Er hat dein Wandern durch diese große Wüste auf sein Herz genommen. Vierzig Jahre ist der Herr, dein Gott, bei dir gewesen. An nichts hast du Mangel gehabt.“
Gott ist nur ein Gebet entfernt
In vier Jahrzehnten Ehe haben Sigrun und Volker Sommer viel erlebt, Herausforderungen bewältigt und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Ihr Weg war nicht immer geradlinig – manches glich einer Wüstenwanderung, in der Orientierung und Klarheit erst gefunden werden mussten. Doch eines blieb beständig: Alles wurde gemeinsam getragen und ins Gebet gelegt.
Besonders hob Evangelist Pechta dabei die innige Verbindung der beiden hervor. Volker Sommer war beruflich häufig auf Montage, oft weit entfernt von Zuhause. Dennoch blieben Sigrun und er täglich eng miteinander verbunden – durch Telefonate, in denen sie nicht nur sprachen, sondern auch gemeinsam beteten. "Gott ist nur ein Gebet entfernt", betonte der Evangelist – ein Ausspruch, der das Ehepaar über all die Jahre begleitet habe.
Auch im Glaubensleben gehen Sigrun und Volker Sommer stets gemeinsam voran. Viele Lebens- und Glaubensentscheidungen wurden bewusst miteinander getroffen. Seit Jahrzehnten engagieren sich beide intensiv in der Jugendarbeit der Gemeinde. Durch ihr treues Wirken, ihre Herzlichkeit und ihr Vorbild prägen sie junge Menschen und sind für viele ein fester Ankerpunkt.
© Bezirk Hagen
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