Breckerfeld. Am Samstag, 13. September 2025, empfingen Fenja und Stefan Rudzinski in der Neuapostolischen Kirche Breckerfeld den Trausegen für ihren gemeinsamen Lebensweg.
Der Traugottesdienst wurde mit Musik eingeleitet, zu der Fenja von ihrem Vater zum Altar geführt wurde.
Den Traugottesdienst führte Priester Stefan Groß durch. Er begann mit einem Gebet und las danach das Bibelwort aus Sprüche 3, Vers 5 + 6 vor: „ Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen“.
Danach sang die Festgemeinde mit Orgelbegleitung das Lied: „Ins Wasser fällt ein Stein.“
Priester Groß begann seine Predigt mit dem Hinweis, dass er sich sehr freue, wenn jemand heute noch den Mut habe, zu heiraten. Standesamt klar aber kirchlich heiraten, warum? Fenja und Stefan haben sich dafür entschieden, um den Segen Gottes zu bekommen. Von einem Gott, der der Gott der Liebe war, ist und bleibt. Bezug nehmend auf das gemeinsam gesungene Lied. „Ins Wasser fällt ein Stein“ verglich Priester Groß die Wirkung des Steines mit seiner Wellenbewegung mit der Liebe Gottes. Sie ist unendlich groß und will auch Fenja und Stefan umfassen und begleiten. Dieser große Gott stört sich in seiner Liebe nicht an der Unvollkommenheit der Menschen, er will, dass man ihm vertraut und teilnehmen lässt an seinem Leben. Fenja und Stefan haben sich dafür entschieden, freuen sich auf die Begegnungen mit dem großen Gott und wollen seinen Willen in ihrem Leben umsetzen.
Priester Olaf Rudzinski-Höller, der Vater von Stefan, begann seinen Predigtbeitrag mit dem Hinweis, dass es schön ist, wenn man Gott in seinem Leben und in der Ehe erleben darf. Man muss natürlich auch selbst etwas tun. Da ist einmal die Vision. Fenja und Stefan wünschen sich natürlich alles Glück der Erde und die heutige Festgemeinde schließt sich an mit ihren Wünschen. Dann gibt es eine Mission. Man sollte den anderen so akzeptieren, wie er ist. Nicht nur Glück wünschen, sondern glücklich machen und Gott dabei in die Mitte nehmen.
Vor der Segenshandlung sang die Festgemeinde das Lied: „Möge die Straße uns zusammenführen“.
Priester Groß ging in seiner Ansprache vor der Segenshandlung auf die Liebe von Fenja und Stefan ein, die ja einmal ihren Anfang genommen hat. Daraus hat sich im Laufe der Zeit etwas Wunderbares entwickelt, was ein gutes und belastbares Fundament für eine glückliche, gemeinsame Lebenszeit ist: eine innige Liebe zueinander, den Willen, den anderen glücklich zu machen, und ihm Sicherheit und Halt zu geben. Und das alles mit dem Bemühen, Gott im Alltag mitzunehmen und seinen Willen umzusetzen. Das bekundeten beide in ihrer persönlichen Ansprache dem anderen gegenüber.
Priester Groß beendete den Gottesdienst dann mit Gebet und Schlusssegen.
Jetzt war Raum für Gratulationen.
© Bezirk Hagen
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