Attendorn. Am 7. September 2025 feierte die Gemeinde Attendorn einen besonderen Gottesdienst zur Silberhochzeit von Yvonne und Hendrik Schmitt. Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus Matthäus 6,9: "Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt."
Die neuapostolische Kirche war an diesem Sonntagmorgen außergewöhnlich gut besucht. Neben der Gemeinde hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden, darunter Familienmitglieder, Freunde und langjährige Weggefährten, um diesen besonderen Tag gemeinsam mit dem Silberhochzeitspaar zu begehen.
Evangelist Damian Pechta, Vorsteher der Gemeinde Attendorn, erinnerte in seiner Predigt daran, dass Gott allwissend, allgegenwärtig und allmächtig ist. Jesus selbst habe uns mit dem "Unser Vater" ein Lehrgebet gegeben, welches uns zeigt, wie das persönliche Gebet gelebt werden kann. Der Evangelist forderte die Gemeinde auf: Lasst uns mit Gott lachen und weinen, ihm vertrauen und auch in schwierigen Situationen an ihm festhalten.
Der Gemeindeleiter betonte, dass die Anrede "unser Vater" von allen Christen verwendet wird und so die Gemeinschaft aller Gläubigen unterstreicht. Der Zusatz "im Himmel" verdeutliche die Erhabenheit Gottes.
Die Frage, wie wir Gottes Namen heiligen können, beantwortete Evangelist Pechta mit dem Hinweis auf unsere innere Haltung: "Halten wir das zweite Gebot, in dem es heißt: Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen?" Gott solle nicht verspottet werden, vielmehr gelte es Liebe am Nächsten zu üben. Dass so viele Gäste den Weg nach Attendorn gefunden haben, sei ein sichtbarer Ausdruck dieser gelebten Nächstenliebe.
Priester Frank Jankowski, Gemeinde Hagen-Hohenlimburg, griff den Gedanken auf, wie viele Gebete wohl in 25 Ehejahren den Weg zum himmlischen Vater gefunden hätten. Am Anfang sei ihm das Bibelwort etwas trocken für diesen Anlass erschienen, doch bei näherem Hinsehen passte es hervorragend. Gerade in schwierigen Zeiten habe das Paar immer wieder zueinander gefunden und den Weg mit Gott gemeinsam weitergehen können.
Zur Vorbereitung auf die Segenshandlung trugen Familienmitglieder ein eigens umgeschriebenes Lied für das Jubelpaar vor.
Evangelist Pechta griff das im Vorfeld stattgefunden Vorbereitungsgespräch auf: Yvonne und Hendrik hätten mehr von den Menschen erzählt, die sie im Leben begleitet und unterstützt haben, als von sich selbst. Diese Menschen seien ihnen besonders wichtig. Die Vielzahl der Vorbereitungen und Ideen im Vorfeld des Gottesdienstes habe gezeigt, wie viel Liebe und Gemeinschaft sie umgebe. Ein Blick in die gut gefüllte Kirche bestätige: Die beiden haben vieles richtig gemacht.
Das Bibelwort, welches dem Paar für ihren weiteren Weg mitgegeben wurde, steht in Matthäus 7, 24-25, wo Jesus spricht: "Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet." Evangelist Pechta erinnerte daran, dass auch Yvonne und Hendrik schon manchem Wasser und Sturm ausgesetzt waren. Doch er ist sich sicher: Nur mit Gottes Hilfe, war und ist es möglich, standhaft zu bleiben.
Dieser Tag war ein besonderer Meilenstein auf dem gemeinsamen Lebensweg des Paares. Ein Tag voller Dankbarkeit, Freude und Gottes Treue, der nicht nur das Jubelpaar, sondern auch die ganze Gemeinde berührte.
© Bezirk Hagen
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