Lüdenscheid. Am 10. August 2025 empfingen Roswita und Martin Eike den Segen zu ihrer Silberhochzeit, im Rahmen des Gottesdienstes in der Neuapostolischen Kirche Am Ramsberg 7. Zahlreiche Freunde, Angehörige und Gemeindemitglieder waren anwesend – viele davon mit weiter Anreise, unter anderem aus Martins Heimat Hannover.
Im Vorfeld würdigte Evangelist Damian Pechta, Leiter der Gemeinde, die gemeinsame Lebensreise des Paares. In persönlichen Gesprächen zur Vorbereitung wurden viele schöne Erinnerungen aus den vergangenen Jahrzehnten ausgetauscht – Momente, die berührten und das Besondere dieser Verbindung sichtbar machten. Bereits nach einem dreiviertel Jahr gemeinsamen Weges waren sich Rosi und Martin sicher, dass sie ihr Leben miteinander teilen wollen und entschieden sich zu heiraten.
Ihre Verbindung zeigt sich auch in ihrem musikalischen Engagement in der Gemeinde. Martin, Priester in der Gemeinde Lüdenscheid, bringt sich als Dirigent des Gemeindechores ein und spielt Fagott, Rosi, gebürtig aus Lüdenscheid, ergänzt mit dem Saxophon das musikalische Spektrum – ein hörbarer Ausdruck ihres Miteinanders.
In seinem Predigtbeitrag betonte Priester Kunkowski das Einssein in der Gemeinschaft und wie Roswita und Martin in der Gemeinde eine Familie gefunden hätten. Im Gedanken "Einer trage des Anderen Last" (nach Galater 6,2) fand er die Antwort auf seine Frage: "Wie haben die beiden die Zeit durchgestanden?" In allen Herausforderungen, Höhen und Tiefen, die sie erlebt haben hätten sie sich gegenseitig unterstützt.
Evangelist Pechta gab dem Silberhochzeitspaar ein Wort aus Psalm 92, Verse 2und 3 mit auf den Weg: "Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster, des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkündigen." Dabei hob er hervor, wie beide sich unter dem Segen Gottes weiterentwickelt und damit die Gemeinde geprägt hätten. "Doch die Wahrheit Gottes bleibt. Das Evangelium verändert sich nicht", so der Evangelist.
Diese Gewissheit sei eine tragende Kraft gewesen – und wird es auch in Zukunft sein. Mit dem Gebet um weiteren göttlichen Beistand und einem Dank dafür, dass beide von Gott zusammengeführt und bewahrt wurden, endete die bewegende Segenshandlung.
© Bezirk Hagen
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