Breckerfeld. Am Sonntag, 13. Juli 2025, 10.00 Uhr, bekamen Claudia und Frank Höller in der Neuapostolischen Kirche Breckerfeld im Rahmen des Gottesdienstes den Segen zur Rubinhochzeit.
Gemeindevorsteher Bezirksevangelist Volker Lange führte den Gottesdienst und die Segenshandlung durch. Ein Chorquartett leitete die Segenshandlung mit dem Lied: „Willst du stets glücklich sein …“ ein. Bezirksevangelist Lange begann mit dem Satz an die Jubilare: „schön, dass ihr hier seid“. Er ging auch auf das Chorlied ein, in dem es um Glück, Liebe und Segen ging und verwies darauf, dass ohne Liebe die Rubinhochzeit nicht stattfinden würde. Er ging auch auf den Vorbereitungsbesuch ein, in dem Claudia und Frank die Dankbarkeit in den Mittelpunkt gestellt hatten. Dankbarkeit, dass man es gemeinsam geschafft habe. Es kam aber auch bei den beiden die Frage auf, wo geht die Reise hin? Bezirksevangelist Lange ging auf diesen Punkt besonders ein, denn das Segenswort für Claudia und Frank beschäftigt sich genau mit diesem Thema. Dieses Wort steht in Jesaja 26, 3+4: „Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verlässt sich auf dich. Darum verlasst euch auf den Herrn immerdar; denn Gott der Herr ist ein Fels ewiglich“. Bezirksevangelist Lange interpretierte das Segenswort mit den Aussagen, das ein festes Herz bedeutet, in Liebe zugewandt zu sein, dann bewahrt man den Frieden, der eine Verheißung Gottes ist, Gott kann sich auf euch verlassen, denn ihr könnt euch auf ihn verlassen, der ein Fels ist, ewiglich. Das ist die Antwort auf die Frage, wie es weiter geht. Denn mit dieser Aussage könnt ihr gelassen in die Zukunft schauen.
Bezirksevangelist Lange legte dem Gottesdienst ein Bibelwort aus Lukas 17, 20+21 zugrunde: „Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes?, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht mit äußeren Zeichen; man wird auch nicht sagen: Siehe, hier!, oder: Da! Denn sehet, das Reich Gottes ist mitten unter euch“.
Bezirksevangelist Lange begann den Predigtteil mit der Aussage, dass der Begriff „Reich Gottes“ einerseits auf den Himmel, in dem Gottes Gerechtigkeit herrscht, verweist, andererseits ist es die Herrschaft Gottes in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Dort, wo Jesus gegenwärtig ist, kann das Reich Gottes bereits jetzt erlebt werden. Doch erst in der Zukunft wird es seine Vollendung erfahren.
Das Reich Gottes ist in uns
Den Zugang zum Reich Gottes erlangen wir nach den Worten Jesu durch die Wiedergeburt aus Wasser und Geist. Wenn wir Jesus in unserem Leben regieren lassen, ihn lieben und sein Wort halten, wird die Gegenwart des Reiches Gottes erfahrbar. Es zeigen sich an uns dann die Charaktereigenschaften Christi: Dankbarkeit, Selbstlosigkeit, Opferbereitschaft und Liebe zum Nächsten.
Das Reich Gottes ist mitten unter uns
Jesus Christus verhieß, dass er mitten unter denen sein wird, die sich in seinem Namen versammeln. Die Gegenwart Jesu Christi in seiner Kirche wird dann deutlich, wenn wir eins sind in Christus und unsere Unterschiede uns nicht trennen, sondern unsere Gemeinschaft bereichern. Wenn Jesus Christus mitten unter uns regiert, tun wir dem Nächsten Gutes, indem wir ihn Gottes Liebe erfahren lassen – sowohl heute als auch im Friedensreich.
Das Reich Gottes wächst wie ein Senfkorn
Im Gleichnis vom Senfkorn veranschaulicht Jesus, dass das Reich Gottes zunächst kaum sichtbar ist, aber sein Wachstum nicht verhindert werden kann, sodass es sich schließlich für alle offenbaren wird. Manchmal machen wir uns vielleicht Sorgen, dass die Herrschaft Gottes in uns und in seiner Kirche noch nicht vollständig sichtbar ist. Trotzdem wollen wir zunächst nach dem Reich Gottes trachten und darauf vertrauen, dass Gott es vollenden wird. Wir brauchen uns auch keine Sorgen um die Zukunft des Werkes Gottes machen, er wird es vollenden, wenn auch noch keiner weiß, wie er es macht.
Priester Rudzinski-Höller unterstrich in seinem Predigtbeitrag, dass Jesus in seinem Wirken eine klare Entschlossenheit offenbarte. Es war der Bekennermut zu seinem Himmlischen Vater, der sein Handeln prägte und Segen und Hilfe auslösen konnte. Auch wir sollen Entschlossenheit zeigen in der engen Verbindung zu Gott und Jesus, dann handeln wir nach dem Willen Jesu.
Der Gottesdienst wurde musikalisch von der Gemeinde, Gemeindechor, Chorquartett und Orgel umrahmt.
Nach dem Gottesdienst gab es ausreichend Gelegenheit zu gratulieren.
© Bezirk Hagen
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