Hohenlimburg. Am Sonntag, 4. Mai 2025, feierte die Neuapostolische Kirchengemeinde in Hagen-Hohenlimburg einen Gottesdienst mit besonderem Gepräge: Beate und Dirk Rausch empfingen den Segen zur Rubinhochzeit.
Zu diesem Anlass hatte sich die Kirche besonders herausgeputzt und eine große Anzahl an Gemeindegliedern und geladenen Gästen sorgte für eine festliche Stimmung.
Evangelist Andreas Böhmer, Leiter der Gemeinde, begrüßte im Anschluss an die Feier des Heiligen Abendmahls das Jubelpaar am Altar. Vorbereitend hatte ein kleines Ensemble, bestehend aus Familienmitgliedern, das Lied gesungen: „Weil du die Liebe bist.“ Es war ein Loblied auf Gottes Liebe. Mit dieser Liebe hatte Gott das Rubine Paar auf dem Lebensweg begleitet. "Ihr habt mir gesagt, dass ihr Gott für seine Wegbegleitung sehr dankbar seid", so Evangelist Böhmer. "Gott war immer an eurer Seite." Die drei Töchter des Jubelpaares hatten vorab mitgeteilt, was sie an ihren Eltern schätzen. "Sie sind immer für uns da gewesen und es ist schön, dass die beiden heute immer noch sehr verliebt sind", berichteten sie übereinstimmend.
Das Vorbild in der Liebe zueinander und zum Nächsten bezog der Gemeindeleiter aber auch auf die langjährige Mitarbeit der beiden in der Gemeinde. Beate Rausch singt seit vielen Jahren mit sicherer und schöner Altstimme im Kirchenchor, Dirk Rausch dient seit Jahrzehnten als ehrenamtlicher Seelsorger in der Gemeinde. "Damit seid ihr ein Vorbild in der Liebe zum Nächsten", dankte Evangelist Böhmer den beiden. "Manchmal habe ich gedacht, dass dies und das mal erledigt werden müsste. Ihr habt es einfach gesehen und ohne Aufforderung erledigt“, zeigte der Gemeindeleiter eine weitere Facette in Verhalten der beiden auf. "Ich habe euch als ein Ehepaar kennengelernt, bei dem sich alle wohlfühlen. Jeder hat einen Platz in eurem Herzen." So rundete Evangelist Böhmer seine Worte an das Rubinhochzeitspaar ab.
Als Geleitwort gab der Evangelist den beiden ein Bibelwort aus dem 1. Korintherbrief mit auf den weiteren Lebensweg: "Die Liebe hört nimmer auf." (vgl. 1Kor 13,8)
Anschließend spendete er dem Brautpaar den Segen zur Rubinhochzeit.
Die Predigt im Gottesdienst stellte Evangelist Böhmer unter das Bibelwort aus Lk 24, Verse 15 und 16: "Und es geschah, als sie so redeten und einander fragten, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen. Aber ihre Augen wurden gehalten, dass sie ihn nicht erkannten.“ Es berichtet von der Begebenheit nach der Auferstehung des Herrn, als sich zwei Jünger voller Enttäuschung und verunsichert auf den Weg von Jerusalem nach Emmaus begaben.
"Jesus Christus ist immer bei uns, auch wenn wir ihn manchmal nicht sehen oder erkennen können", predigte der Evangelist. Diese hoffnungsvolle Botschaft kann uns im Leben weiterhelfen. "Jesus Christus begleitet mich auf meinem Weg. Aber es erschließt sich für uns nur, wenn wir mit ganzem Herzen daran glauben."
Der Gottesdienst wurde durch Chorgesang und durch ein Instrumentalensemble der Familie umrahmt. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle noch zu einem kleinen Empfang eingeladen, wo dem Jubelpaar persönliche Glück- und Segenswünsche überbracht werden konnten.
© Bezirk Hagen
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