Halver. Bezirksapostel Stefan Pöschel besuchte am Mittwochabend, 23. April 2025 die Gemeinde Halver und feierte mit ihr den Gottesdienst.
Als Predigtgrundlage diente ein Bibelwort aus dem Johannes-Evangelium, Kapitel 20 Vers 15: "Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir: Wo hast du ihn hingelegt? Dann will ich ihn holen."
Der Bezirksapostel hieß die Anwesenden herzlich willkommen zum ersten nachösterlichen Gottesdienst. Er sagte: "Wir wollen das Osterfest nicht in Umzugskartons packen und verstauen, wie wir zu Hause vielleicht den Osterschmuck abräumen. Dafür ist dieses Ereignis, die Auferstehung Christi, viel zu bedeutsam. Unsere Erwartung ist, dass Jesus uns jederzeit wieder begegnen kann." Der Bezirksapostel wies darauf hin, dass Jesus sich für uns interessiert und uns fragt: "Warum weinst du?" und "Wen suchst du?" wie damals der Engel Maria am Grab fragte. Sowie damals erleben wir auch jetzt eine Zeitenwende: weg vom alten, weg von dem, was uns belastet hat, hin zur Auferstehungsfreude. Wenn wir dieses bekennen, muss Wärme frei werden.
Nach einem Beitrag des gemischten Chores "Ich glaub an Jesus Christus" wandte sich Apostel René Follman zu Beginn seiner Beipredigt mit einer Frage an die Gemeinde: "Ihr Lieben alle, habt ihr schon den Schmuck weggeräumt?" Er forderte die Anwesenden auf, nach außen scheinen zu lassen: "Mein Herr lebt." Sowie damals Maria und die Jünger verstehen wir Jesus nicht immer, wir zweifeln und sind ratlos. "Lasst uns trotzdem in Jesu Nähe bleiben und nie den lieben Gott abschreiben. Er lässt uns nicht alleine!"
Der Bezirksapostel griff diesen Gedanken in seinem weiteren Dienen auf und riet, dass wir diese Gewissheit mitnehmen wollen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls, bat der Bezirksapostel Markus Eilbrecht an den Altar und ordinierte ihn zum Diakon für die Gemeinde Halver.
Nach dem Schlussgebet sang der Chor das Lied "Lobe den Herrn meine Seele und seinen heiligen Namen." Im Anschluss daran konnten alle Anwesenden dem neu ordinierten Diakon persönliche Glück- und Segenswünsche aussprechen. Auch der Bezirksapostel und der Apostel nahmen sich viel Zeit für persönliche Verabschiedungen und Gespräche.
© Bezirk Hagen
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