Breckerfeld. Am Sonntag, 9. Februar 2025, 10 Uhr, erhielten Silke und Rainer Engemann in der Neuapostolischen Kirche Breckerfeld im Rahmen des Gottesdienstes den Segen zur Rubinhochzeit.
Gemeindevorsteher Bezirksevangelist Volker Lange führte den Gottesdienst und die Segenshandlung durch und ging auf den Vorbereitungsbesuch bei Silke und Rainer ein. In diesem Gespräch hatten sie auf die Frage nach dem Stand der Ehe nach 40 Jahren etwas lustig geantwortet: es läuft. Bezirksevangelist Lange ging darauf ein und sagte, dass hinter dieser Aussage mehr steht als man meint. Gottes Segen, Gnade, Begleitung und Bewahrung finden sich dort wieder. Auch die Ewigkeit vornehmlich mit den Eltern und deren Interesse am Leben der beiden gehören dazu. Als Segenswort gab Bezirksevangelist Lange dem Rubinhochzeitspaar ein Bibelwort aus Weisheit 3, 9 mit auf ihren weiteren Lebensweg: „Die auf ihn vertrauen, werden die Wahrheit erkennen, und die treu sind in der Liebe, werden bei ihm bleiben. Denn Gnade und Barmherzigkeit wohnt bei seinen Heiligen, und er rettet seine Auserwählten“. Bezirksevangelist Lange stellte den beiden die Frage: was ist Wahrheit? "Gott ist Wahrheit, denn er steht zu seinem Wort, er stand in der Vergangenheit zu euch und steht auch jetzt zu euch. Eure Treue in der Liebe zu Gott, sichtbar in euren Werken, hat Gott in der Vergangenheit mit seiner unvorstellbaren Liebe, Gnade und Barmherzigkeit beantwortet und wird das auch in der Gegenwart und Zukunft tun. Er will weiterhin bei euch wohnen und euch schließlich erretten, denn ihr seid seine Auserwählten. Welch eine wunderbare Zusage".
Bezirksevangelist Lange legte dem Gottesdienst ein Bibelwort aus Psalm 81, 2 und 3 zugrunde: "Singet fröhlich Gott, der unsre Stärke ist, jauchzet dem Gott Jakobs! Stimmt an den Gesang und lasst hören die Pauken, liebliche Zithern und Harfen!"
Bezirksevangelist Lange begann seine Predigt mit dem Hinweis, dass wir am heutigen Tag unter einem besonderen Akzent im Gottesdienst den Bonus einer schöner Atmosphäre genießen dürfen. Das heißt, das jeder Einzelne, der heute gekommen ist, durch seine freudige Anwesenheit für eine schöne Atmosphäre sorgen kann und dann Gott, der aus seiner Fülle eine wunderbare Atmosphäre in jedem Herzen bewirken möchte. Diese Kombination muss spürbar sein.
Im weiteren Predigtverlauf ging Bezirksevangelist Lange auf die einzelnen Passagen des Textwortes ein. Es ist ein klarer Aufruf an die Israeliten, den Gott ihrer Vorfahren (den Gott Jakobs), den ewigen Gott, zu preisen und anzubeten. Sie sollten nicht vergessen, was Gott alles getan hatte, wie er ihre Vorfahren aus Ägypten befreit hatte. Das sollte immer in Erinnerung bleiben. Leider blieben die Israeliten nicht beständig in ihrer Hingabe und ihrem Lobpreis Gottes, da sie ungehorsam waren und Götzen anbeteten. Gott blieb ihnen jedoch treu.
Was heißt das für uns?
Wir beten Gott an, weil
■ er uns erwählt hat, ehe der Welt Grund gelegt war.
■ er seinen Sohn sandte, der sein Leben für unsere Sünden opferte. Wir wissen diese Liebestat Jesu Christi sehr zu schätzen.
■ er das Apostolat eingesetzt hat, um zu lehren und die Sakramente in rechter Weise zu spenden.
Wie loben und beten wir Gott an? Wir tun dies, indem wir
■ uns seinem Willen unterwerfen.
■ seine Lehre befolgen.
■ Gott über alles lieben und unseren Nächsten wie uns selbst.
■ unseren Nächsten auf das Heil in Christus hinweisen.
Bzirksevangelist Lange führte weiter aus, dass das Leben der ersten Christen wie auch unser Leben nicht immer einfach war und ist. Es gab und gibt Leid und Schmerz, und trotzdem wollen wir den Glauben und Willen aufbringen, Jesus nachzufolgen, obwohl wir Gottes Handeln nicht immer verstehen. Wir vertrauen seiner Liebe und wollen ihn allen Phasen unseres Lebens anbeten und preisen.
Lasst uns Gott auch loben und anbeten für die Erlösung, die er den Menschen anbietet. Wir freuen uns auf den Augenblick, in dem Jesus kommt, um uns zu sich zu nehmen und uns ewiges Leben in seinem Königreich zu schenken. Dort werden wir ihn ewig preisen.
Priester Rudzinski-Höller unterstrich in seinem Predigtbeitrag, dass Gottes Handeln immer etwas Besonderes und nichts Selbstverständliches ist. Das sollte viel Dankbarkeit auslösen.
Der Gottesdienst wurde musikalisch von der Gemeinde, Chor und Orgel umrahmt.
Nach dem Gottesdienst gab es ausreichend Gelegenheit zu gratulieren und sich anschließend beim come together bei Sekt, Kaffee und Kuchen auszutauschen.
© Bezirk Hagen
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