Hagen-Wehringhausen. Das Ehepaar Ingrid und Manfred Jakob durfte am 19. Januar 2025 dankbar das Fest der Eisernen Hochzeit begehen und Gottes Segen hierzu empfangen.
Der Gemeindevorsteher der Gemeinde Hagen-Wehringhausen, Evangelist Martin Rüssmann, begann den Gottesdienst mit dem Bibelwort aus Matthäus 5, Vers 1 und 2 und erklärte der Gemeinde, dass es sich bei diesem Bibelwort um den Beginn der Bergpredigt von Jesus Christus handelt. Evangelist Rüssmann führte an, dass die Bergpredigt als bleibender Brief von Jesus für die Menschen verstanden werden kann und dass dieser nicht den Verstand der Zuhörenden erreichen, sondern eine Entwicklung ihrer inneren Haltung hervorrufen wollte. Der Gottesdienstleiter sprach die einzelnen Seligpreisungen an und gab Beispiele, wie diese in der heutigen Zeit auf die Lebenssituationen bezogen werden können.
Passend hierzu sang der Chor das Lied: Selig sind, die Gottes Wort hören, bewahren und danach tun!
Priester Frank Metz nahm in seinem Predigtteil das dem Gottesdienst zugrunde liegende Textwort in den Fokus, das da lautet: “Als er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg. Und er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:“ Priester Metz wies darauf hin, dass Jesus offenen Auges durch die Welt ging und jeden Einzelnen betrachtet hat und den Menschen das menschlich sein vorgelebt hat. Jesus machte sich die Mühe, auf den Berg zu gehen, um seinen Mitmenschen nahe zu sein, er setzte sich zu ihnen, weil er sich Zeit nahm für die Gläubigen in der damaligen Zeit. Und so ist es bis in die heutige Zeit geblieben – Jesus möchte jedem Einzelnen immer nah sein.
Priester Metz ging auf das Lehren von Jesus Christus ein und nannte einige Voraussetzungen, die ein guter Lehrer mitbringt, beispielsweise Leidenschaft für den Beruf, Gerechtigkeit im Beurteilen, ein Herz für die Schüler, Empathie, Humor. Wenn wir uns so verhalten, wie der gute Lehrer Jesus Christus es vorgelebt hat, geht es uns besser und wir können einander eine Hilfe sein!
Die Feier der Eisernen Hochzeit wurde vom Familienchor mit einem Lied eingeleitet, Text unter anderem: “Gut, dass wir einander haben, gut, dass wir einander sehn, Sorgen, Freuden, Kräfte teilen und auf einem Wege gehen. Gut, dass nicht nur wir uns haben, dass der Kreis sich niemals schließt, und dass Gott, von dem wir reden, hier in unserer Mitte ist. …keiner, der nur immer redet, keiner, der nur immer hört, jedes Schweigen, jedes Hören, jedes Wort hat seinen Wert. Und wir lernen, wie man streiten und sich dennoch lieben kann. …keiner ist nur immer schwach und keiner hat für alles Kraft. Jeder kann mit Gottes Gaben das tun, was kein anderer schafft. Jedem wurde schon geholfen, jeder hat schon angefasst.“
Evangelist Rüssmann sagte in seiner Ansprache an Ingrid und Manfred Jakob: Besser als in diesem Lied beschrieben kann man euer gemeinsames Leben in 65 Jahren nicht zusammenfassen. So war in dieser langen Zeit alles dabei, von Verantwortung füreinander aber auch für die Mitarbeiter des Familienunternehmens, wobei Gott häufig spürbar geholfen hat. So war auch die Überschrift des Jubelpaares über ihre lange Ehe ein: Danke Gott! Zu Gottes erneutem Segen zum Ehebund der beiden gab Evangelist Rüssmann die Gewissheit mit in die zukünftige Zeit, dass der dreieinige Gott weiterhin an Ingrids und Manfreds Seite bleiben wird.
Zum Abschluss der Feierlichkeit sang der Familienchor den Kanon Song of peace/Dona nobis pacem und die Gemeinde hatte anschließend die Möglichkeit, dem glücklichen Jubelpaar zu gratulieren.
© Bezirk Hagen
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