Am Sonntag, dem 28. Juli 2024, 13 Uhr, trafen sich etwa 120 Christinnen und Christen der evangelischen, katholischen und neuapostolischen Kirchengemeinden Breckerfeld sowie die Jakobus-Freunde Breckerfeld zum 6. Ökumenischen Gottesdienst im Rahmen der Jakobuskirmes auf dem Kirmesareal. Zum ersten Mal waren auch die Schausteller der Kirmes eingeladen.
Susanne Eitzert (Evangelische Jakobus-Kirchengemeinde), Gemeindereferentin Eva Koch und Hildrud Düllmann (Katholische St. Jakobus-Kirchengemeinde) Klaus-Peter Riebeling (Neuapostolische Kirchengemeinde) und Angelika Marsch und Ingo Tacke (Jakobus-Freunde Breckerfeld e.V.) führten in unterschiedlichen Sequenzen durch den Gottesdienst. Natürlich wurde des Geburtstages des Apostels Jakobus am 25. Juli gedacht und die Idee und Bedeutung des Pilgerns auf dem Jakobsweg beleuchtet. Angelika Marsch und Ingo Tacke stellten das in einer Art „Dialogpredigt“ eindrucksvoll vor.
Seit dem Jahre 816 feiert die Kirche den 25. Juli als Geburtstag des Apostels Jakobus, und die Kirmes in Breckerfeld findet unter dem Namen Jakobus jedes Jahr Ende Juli statt. Jakobus ist in Breckerfeld auch an anderen Stellen präsent: Evangelische Jakobus-Kirchengemeinde, Katholische St. Jakobus-Kirchengemeinde, Jakobus-Sekundarschule und der Jakobusbrunnen, an dem der Gottesdienst stattfand. Dass der Jakobsweg durch Breckerfeld führt, dürfte bekannt sein.
Der Predigttext stand in Galater 6, 1-10: „Brüder und Schwestern, wenn ein Mensch etwa von einer Verfehlung ereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, ihr, die ihr geistlich seid. Und sieh auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest. Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Denn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betrügt sich selbst. Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk; und dann wird er seinen Ruhm bei sich selbst haben und nicht gegenüber einem andern. Denn ein jeder wird seine eigene Last tragen. Wer aber unterrichtet wird im Wort, der gebe dem, der ihn unterrichtet, Anteil an allen Gütern. Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten. Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen“.
Es wurden folgende Aspekte erarbeitet:
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst durch Bläser der evangelischen Kirchengemeinden aus Hagen-Dahl, Breckerfeld-Zurstraße und Breckerfeld und Gemeindegesang.
Nach dem Gottesdienst hatten die Jakobus-Freunde noch zu einem kleinen Umtrunk eingeladen
Viele fleißige Helfer waren aktiv, um gute Rahmenbedingungen zu schaffen.
Natürlich wird es auch im Jahr 2025 einen Ökumenischen Gottesdienst auf der Kirmes geben.
© Bezirk Hagen
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