Breckerfeld. Am Sonntag, 24. März 2024, bekamen Jutta und Reinhard Buse im Rahmen des Gottesdienstes in der Neuapostolischen Kirche Breckerfeld den Segen zur Goldhochzeit.
Gemeindevorsteher Bezirksevangelist Volker Lange führte den Gottesdienst und die Segenshandlung durch und ging auf den Vorbereitungsbesuch bei Jutta und Reinhard ein. In diesem Gespräch hatten sie die 50 gemeinsamen Jahre folgendermaßen zusammengefasst: In einer Ehe und natürlich auch in jeder anderen Gemeinschaft ist es gut und wichtig, mehr miteinander statt übereinander zu reden. In den 50 Jahren haben Jutta und Reinhard immer alles gemeinsam gemacht und können als Ergebnis auf eine schöne, erfüllte und zufriedene Zeit zuückblicken. Bezirksevangelist Lange wünschte allen Gottesdienstteilnehmern auch diese Erkenntnis und das Umsetzen im persönlichen Umfeld. Als Segenswort gab er dem Goldhochzeitspaar ein paar Zeilen aus einem Chorlied aus dem Jugendliederbuch Nr. 51 mit: „Herr, wir bitten: Komm und segne uns, lege auf uns deinen Frieden. Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft“. Bezirksevangelist Lange verwies bei der Bedeutung von Frieden auf das sichtbare und unsichtbare, irdische und göttliche Element hin. Ohne Liebe kann es auch keinen Frieden geben, fehlt der Friede, leidet die Liebe. Bei dem Begriff Kraft geht es um die göttliche Kraftquelle, die man nutzen sollte, für sich und andere.
Bezirksevangelist Lange legte dem Gottesdienst ein Bibelwort aus Lukas 19, 38-40 zugrunde: „Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht! Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien“.
Nach der Bibellesung ging Bezirksevangelist Lange in seiner Predigt konkret auf das Bibelwort und die Besonderheit des Palmsonntages ein. Die Jünger lobten Gott für all die Wunder, die sie erlebt hatten. Jesus hat Kranke geheilt, das Brot vermehrt und Tote auferweckt. Unter der Anregung des Geistes priesen sie Jesus als den von Gott gesandten König. Der Heilige Geist hatte ihnen offenbart, dass Jesus der Christus (= der von Gott Gesandte), der Sohn des lebendigen Gottes ist (Matthäus 16,16). Jesus hatte ihnen erklärt, dass seine Aufgabe darin bestand, das Reich Gottes, die Herrschaft Gottes über sein Volk, zu errichten. Die Menge begrüßte Jesus und rief: „Gelobt sei das Reich unseres Vaters David, das da kommt! Hosianna in der Höhe!“ (Markus 11,10). Die Bewohner Jerusalems glaubten, dass er seine Macht nutzen würde, um die Römer zu vertreiben und das Königreich Davids wiederherzustellen. Sie verstanden nicht, was Jesus wollte. Nicht die Wiederherstellung eines irdischen Königreiches, sondern die Gegenwart der Gerechtigkeit Gottes, die der Mensch durch den Glauben an Jesus und dem Gehorsam Gott gegenüber gewinnt, war sein Anliegen. Zu Pilatus sagte Jesus später: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (Johannes 18,36).
Jesus bringt Frieden
Jesus ist gekommen, um den Menschen den Frieden vom Himmel zu bringen. Dieser Frieden ist weit mehr als die Abwesenheit von Konflikten. Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, will uns in das Reich Gottes, in seinen Frieden und in seine Herrlichkeit führen.
Jesus will in unseren Herzen regieren. Wenn wir an ihn glauben, wird er uns in sein Reich führen. Er verschafft uns seinen Frieden, den Frieden dessen, der mit dem Willen Gottes übereinstimmt. Er vergibt uns unsere Sünden, sofern wir demütig und reumütig sind. Er lehrt uns, das zu tun, was Gott von uns erwartet: Gott zu lieben, unseren Nächsten zu lieben und das Böse durch das Gute zu überwinden.
Jesus führt uns in die Herrlichkeit Gottes
Jesus Christus ermöglicht uns Zugang zur Herrlichkeit Gottes. Diese Herrlichkeit ist das Ergebnis einer inneren Verwandlung. Gott hat in uns das göttliche Leben hineingelegt und versorgt uns mit der Nahrung, die für unsere Entwicklung notwendig ist – nämlich mit Wort und Sakrament. Wenn wir ihm Raum geben, in uns zu wachsen, wird das göttliche Leben in unserem Verhalten immer sichtbarer. Christus wird uns bei seiner Wiederkunft seine Herrlichkeit schenken, und das in uns hineingelegte göttliche Leben wird sich voll entfalten.
Der Gottesdienst wurde musikalisch von der Gemeinde, Chor und Orgel umrahmt.
Nach dem Gottesdienst gab es ausreichend Gelegenheit zu gratulieren und anschließend beim come together sich bei Sekt, Kaffee und Leckereien auszutauschen.
© Bezirk Hagen
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