Am Mittwoch, dem 14. Februar 2024, war die Katholische St. Jakobus-Kirchengemeinde Breckerfeld Gastgeberin des Ökumenischen Aschermittwoch-Gottesdienstes in Breckerfeld.
Eingeladen waren jetzt schon traditionell wie in den Vorjahren alle Christen der katholischen, evangelischen und neuapostolischen Kirchengemeinden und es waren circa 100 Gottesdienstteilnehmer anwesend.
Die Schriftlesung bezog sich auf das Buch Genesis, 1, 1-4 und 26-31: „Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war wüst und wirr und Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Gott sah, dass das Licht gut war. Und Gott schied das Licht von der Finsternis. Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich! Sie sollen walten über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere, die auf der Erde kriechen. Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie. Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und unterwerft sie und waltet über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die auf der Erde kriechen! Dann sprach Gott: Siehe, ich gebe euch alles Gewächs, das Samen bildet auf der ganzen Erde, und alle Bäume, die Früchte tragen mit Samen darin. Euch sollen sie zur Nahrung dienen. Allen Tieren der Erde, allen Vögeln des Himmels und allem, was auf der Erde kriecht, das Lebensatem in sich hat, gebe ich alles grüne Gewächs zur Nahrung. Und so geschah es. Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag“.
In der nachfolgenden Predigt ging es schwerpunktmäßig um die Bedeutung des diesjährigen Hungertuches und die damit verbundene Botschaft: „Was ist uns heilig?“
Musikalisch brachte sich der Ökumenische Jakobus-Chor Breckerfeld mit vier Liedvorträgen ein. Die Leitung hatte Barbara Rosolova, die auch die Orgel spielte.
Mit allen Gottesdienst-Teilnehmenden gesungene Lieder unterstrichen die Gemeinsamkeiten der Christen.
Im christlichen Kirchenjahr beginnt mit Aschermittwoch die österliche Bußzeit oder Passionszeit. Mit der Feier des Aschermittwoch-Gottesdienstes und Empfang des Aschekreuzes wird nach katholischem Kirchenverständnis ein sichtbares Zeichen gesetzt, dass im Glaubensleben nun wieder ein anderer, neuer Zeitabschnitt beginnt: Die Zeit des Fastens. Menschen reduzieren bestimmte Gewohnheiten, wollen offener werden für ihre eigene Tiefe, für die Begegnung mit Menschen und mit Gott. Fasten wird in diesem Zusammenhang als eine Reduktion auf das Wesentliche wahrgenommen. Im katholischen Kirchenjahr wird dieser neue Abschnitt traditionell begonnen mit dem Empfang des Aschekreuzes und der damit verbundenen Aussage: „Kehre um, glaube an das Evangelium“ und dem Aufhängen des Hungertuches.
© Bezirk Hagen
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